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Ein Ort für Kinder -Teil II

Viele Eltern ( meist Mütter ) mit sogenannten “Problemkindern” rufen mich an, schildern mir das Verhalten ihres ”furchtbaren” Kindes und ihre sofortige Anforderung am Telefon an mich ist es, die Kinder wieder “hinzubringen” damit sie wieder funktionieren. Mensch sagt dann so etwas wie: “Sie können das ja oder? Ich habe gehört da gibts Techniken? Glauben sie gibt es da Möglichkeiten bei ihnen für mein Kind, ich war schon bei so vielen Ärzten und Therapeuten niemand konnte mit dem Kind etwas machen, nichts hat sich verbessert, ich bin schon ganz ratlos.” So oder ähnlich schildern die meisten Mütter (wenige Väter) die Situation der Kinder. Ich spreche hier von Kindern und Jugendlichen die meistens zwischen 9 und 14 Jahren alt sind.

Ich bitte dann den Anrufer mir die furchtbaren Taten des Kindes mal zu schildern und ich muss sagen, die Schilderungen sind fast immer sehr ähnlich. Kind ist schlecht in der Schule, war mal so brav aber jetzt ist es ganz schlimm, macht nichts zu Hause, ist frech und vorlaut, nicht vom Fernseher wegzubringen, spielt unentwegt XBox oder Nintendo oder WII, ist frech zu den Lehrern, macht keine Hausübungen, lernt nie freiwillig…

Was mich immer wieder erstaunt und worüber ich mich unglaublich wundere ist, dass Mensch bereit ist viel, viel Geld in Ärzte und Therapien zu investieren, Kind von einem zum nächsten zu chauffieren und alles im Außen dafür tun damit Kind wieder funktioniert. Auf eine meiner ersten Fragen, die meistens lautet: ”was haben Sie dafür getan dass sich die Situation verändert”, zählen mir Mütter (selten Väter) nochmal sofort auf, welche Ärzte, welche Therapien, wieviele Stunden, was das alles gekostet hat usw. Wenn ich frage: “was haben sie bei sich verändert, was haben sie innerlich zu einer Verbesserung der Situation beigetragen?”, sind sie meist kurz mal still und dann kommt der Satz: “was kann ich da schon groß machen? Ich mache ja eh alles, bringe ihn oder sie eh überall hin…”

Ich bitte euch mal alle in diesen letzten Absatz reinzuspüren, was macht das für ein Gefühl in euch wenn ihr das lest?

Das ist doch unglaublich oder? Eltern sehen sich komplett getrennt von ihren Kindern, da ist der “Nachwuchs” auf der einen und die Eltern auf der anderen Seite !!! Viele Eltern spüren überhaupt nicht mehr was Kind braucht, sie geben in diesem Fall die Verantwortung ab und suchen jemanden im Außen, der wieder alles sozusagen auf die Reihe bringt damit´s wieder klappt.

Wenn ich das alles höre, läuten bei mir innerlich schon all meine “Alarmglocken”. Ich schlage dann immer ein erstes Treffen und Kennenlernen mit den Eltern und dem Kind vor. Was glaubt ihr was viele Eltern sagen?
“Wieso müssen wir da dabei sein, es geht doch nur um unser Kind?” Ich versuche den Eltern dann folgendes zu erklären:

Ihr Kind wurde in eine Familie hinein geboren. Die Familie hat bis zum heutigen Tag sein Verhalten und sein Sein geprägt. Es ist nicht richtig und auch nicht erfolgreich, nur das Kind zu therapieren, denn ihr Kind ist nicht die Ursache sondern zeigt die Wirkung des gesamten Familiensystems.
Kinder werden ganz rein, unschuldig und in Liebe geboren. Alles was Kind lernt, sieht, spürt und auch nicht spürt, wie es spricht, geht, isst, sich ausdrückt usw. lernt es aus dem Familiensystem in welches es hineingeboren wurde.
Viele Eltern wollen das nicht wahrhaben und sind nicht bereit bei sich zu beginnen, mal reinzuspüren was sie zu dieser scheinbar unerträglichen Situation mit dem Kind beitragen, welche Veränderungen sie vornehmen könnten, was ihre Aufgabe dabei ist…
Ich höre dann solche Antworten/Ausreden wie: “dafür habe ich im Moment keine Zeit, oder mein Mann hält davon sowieso nichts” usw.
Kinder, die solche “Problemkinder” sind, haben eines ganz oft gemeinsam. Sie vermissen ganz und gar ihre Grenzen, ihren sicheren Ort, ihre Wohlfühloase,( siehe ”Ein Ort für Kinder” Teil I  ) wo sich sich geliebt, verstanden, aufgehoben, umsorgt usw. fühlen. Diese Kinder brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit, ihre  Persönlichkeit darf gestärkt werden usw. Auch diese Kinder sind einzigartig und sind mit wunderbaren Talenten und Fähigkeiten ausgestattet, oft hat es ihnen einfach noch nie jemand gesagt, beigebracht oder vorgelebt. Ich höre dann von den Kindern solche Sätze wie: “das hat mir noch nie jemand gesagt, dass ich toll zeichnen kann, stimmt das wirklich?” Oder: “ich weiß gar nicht was ich gut kann, ich glaube nichts…”
So etwas zu hören macht mich sehr traurig…

Wenn sich Eltern und Kinder auf diesen gemeinsamen Prozess einlassen, dann ist das für alle eine unglaublich schöne und bereichernde Erfahrung. Es ist fast so als würden sich alle wieder “kennen lernen”. Wieder ihre Bedürfnisse spüren und diese den anderen Mitgliedern in der Familie auch mitteilen. Eltern erkennen, dass es nicht um Schuldzuweisungen geht, sondern um Dinge die auch bei ihnen nicht ganz so gut laufen,  und verbesserungswürdig sind. Alle  haben somit die Möglichkeit als Familie wieder zusammenzuwachsen. Jeder wird gehört, Bedürfnisse werden wahrgenommen, Situationen besprochen, Lösungen gesucht… Ein wunderschöner Prozess wird dabei in Gang gesetzt, alle begeben sich auf eine Reise.
Was ich mit meinen heute sehr kritischen Worten sagen möchte ist, dass ein Kind allein nicht der Ursprung des Problems in der Familie ist, da bedarf es wirklich einer ehrlichen, aufrichtigen näheren Betrachtung. Ehrlich nicht mir gegenüber, sondern sich selbst gegenüber. Niemand ist perfekt auf dieser Welt, niemand hat Schuld, wir sind alle hier auf dieser Welt um Lernerfahrungen zu machen.Oft machen wir Fehler, wichtig ist es für mich daraus zu lernen, einen anderen Weg zu versuchen, um den Ort im Inneren zu finden, an dem Eltern UND Kinder sich ganz und gar wohl fühlen…

 
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Geschrieben von - März 15, 2012 in Uncategorized

 

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Der Spagat


Seit Tagen überlege ich mir was ich schreiben soll. Ich habe mir, als ich den Blog begann, selbst ein Ziel gesetzt. Ich wollte mindestens fünf Posts pro Woche schreiben. Es gab/gibt so viele Themen über die ich etwas sagen möchte, und fünf erschienen mir noch vor zwei Wochen relativ wenig. Naja, was soll ich sagen, da hab ich mich mal wieder in eine verzwickte Lage gebracht. Nicht meinen Lesern gegenüber ,weil ihr wisst ja nichts von meinen “Antreibern” aber mir selbst gegenüber. Resultat: Seit Tagen versuche ich ein passendes Thema zu finden, denk mal an dies und an das, beginne mit dem einen, lösche es wieder und setze mich mächtig unter Druck… Was passiert dabei ? NICHTS.

Im Moment bin ich überhaupt nicht im “Schreibfluss”. Ich fragte mich wieso, was hindert mich? Ich habe es doch sehr genossen meine Gedanken niederzuschreiben. Was mir bei längerem Nachdenken und vielmerhr Nachspüren aufgefallen ist, ist, dass es für  mich nicht ganz so ein leichtes ist, einen guten Mittelweg zwischen “zu privat” und “kann doch öffentlich gemacht werden”, zu finden. Ich frage mich dann, wer wird das lesen? Was macht Mensch  mit dem was ich da von mir preisgebe? Hinzu kommt, dass ich mich täglich mit Dingen beschäftige die alles andere aber nicht alltäglich sind, die nicht mainstream sind. Zum Beispiel liebe ich es Orbs zu fotografieren. Ein sehr besonderer Mensch, meine oder unsere Ma-Wipi, hat mich dazu inspiriert und ermutigt und mich in dieser Materie gefördert und angewiesen. Für mich ist es wunderschön mich fotografierend im Haus und in der Natur zu bewegen um diese tollen, außergewöhnlichen Orbs “einzufangen”. Dieses Thema interessiert mich sehr und ich recherchiere viel um die Bedeutung und auch die Nachricht zu erfahren, die sie für uns bereit haben. Es gibt so viele verschiedene Farben und Formen und ich habe gelernt, dass ihre Erscheinung oder die Art ihrer Erscheinung von meiner inneren Stimmung abhängt.
Dann frage ich mich, ist das zu persönlich, interessiert Mensch das? Will Mann/Frau überhaupt etwas privates von mir erfahren oder ist es besser einfach über Themen zu schreiben die mehr “mainstream” sind, die ich in meiner Arbeit oft anspreche oder bespreche? Ein weiteres Thema welches mich zur Zeit sehr beschäftigt, im ganz positiven Sinne, ist die geistige Welt. Es gibt da so viel zu erfahren und zu erkunden, das ist jeden Tag aufs Neue so spannend und zugleich unendlich bereichernd.
Es gibt so viele Themen zwischen Himmel und Erde die mich ganz und gar einnehmen können und die ich sehr spannend finde. Natürlich ist es für mir ganz wichtig, Menschen mit meinen gesprochenen und geschriebenen Worten zu berühren, sie zum Nachdenken und Nachspüren zu bringen und ihnen auch hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Manchmal, so scheint es, ist der “Spagat” nicht ganz so ein leichter. Da ich jedoch annehme dass ihr meine Zeilen nicht lest, um etwas zu erfahren dass ihr eh schon wisst, werde ich mit der Zeit den Spagat immer weiter strecken…

P.S.: Ich habe hier über Orbs geschrieben, als wäre dies in unserem täglichen Sprachgebrauch etwas ganz normales. Wer also mehr wissen will, bitte 1.) googlen und der Intuition folgen und 2.) danach nochmals das Bild dieses Posts ansehen…

 
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Geschrieben von - März 13, 2012 in Uncategorized

 

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LIEBE, LOVE, AMORE, LJUBEZEN, LJUBAV, L´AMOUR…

 

Gestern hab ich etwas ganz Schönes zum Thema Liebe gehört und dachte mir das ist ein Post in meinem Blog wert.

Liebe - das kleine Wort Liebe mit nur 5 Buchstaben hat so eine große unendliche Vielfalt an Bedeutungen.Liebe hat so viele Facetten wie kaum ein anderes Wort in unserem Sprachgebrauch. Hinter diesem Wort steckt so viel mehr als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Nachdem ich das Wort Liebe jetzt mal gegoogelt habe, sind da die verschiendensten Seiten gekommen.

Erstmals der Wikipedia Eintrag, ich zitiere: Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt.

Stimmt das? Hat die Liebe, die wunderschöne Liebe etwas mit Macht zu tun? Hat sie etwas mit innerer Haltung zu tun? Tätige Zuwendung?
Ich habe noch weitere Seiten angesehen welche Google mir “ausgespuckt” hat und ich durfte feststellen, dass Mann/Frau da auf die verschiedensten Arten und Weisen auf das Thema Liebe eingeht oder es behandelt ( welche ein Wort b e h a n d e l n)…
Ok also, da gibts für mich die Theoretiker die nur von den Hormonen und den verrückt spielenden Hormonen im Körper bei Liebe sprechen. Dann gibts jene, die Liebe geschichtlich aufrollen und beschreiben das Liebe einst überhaupt keine Rolle im zwischenmenschlichen Sein gespielt hat, dass Liebe in der Ehe erst Ende des 19 Jahrhunderts “salonfähig ” geworden ist usw. Dann gibts die “broken heart Theorie” Menschen, die beschreiben was Liebe alles in einem anrichten kann wie schmerzhaft sie ist und dass es  jetzt  “Gott sei dank” ein Medikament gibt welches bei Liebeskummer helfen sollte !!!!! (das ist für mich das unglaublichste… )

So jetzt sitz ich da und spür in mich hinein und denke mir bei all diesen Seiten die ich da gelesen habe – ich fühle nichts. Ich spüre kein schönes Gefühl in mir beim Durchlesen, all diese Worte bewegen nichts in mir, alles ist so nichtssagend als würde Mensch übers Rasenmähen oder Einkaufen oder was weiß ich was schreiben. Doch es geht ja eigentlich um die wunderschöne Liebe! Die Liebe, der Ursprung allen Seins, die allumfassende Liebe! Wie kann man solch ein Thema theoretisch betrachten? Für mich ist das nicht möglich, Liebe ist für mich nichts theoretisches oder plastisches, nichts was Mann/Frau in Zahlen oder in eine Statistik packen kann. Für mich ist Liebe die schönste und stärkste Energie im Universum die für jeden Einzelnen auf dieser Welt, egal welcher Hautfarbe, Bildung, Herkunft, Meinung, Sprache etc. FREI zugänglich ist. Jeder kann sie spüren wenn er möchte, jeder kann sich als ein Teil des großen Ganzen dabei fühlen. Jeder von euch , jeder Einzelne, kann die allumfassende Liebe spüren wenn er möchte und offenen Herzens ist. Ich spüre die Liebe als etwas ganz natürliches, ursprüngliches, das uns einst von wem auch immer, ob das Gott oder das Licht oder das Universum ist, mit auf den Weg gegeben wurde. In Liebe zu leben - das ist unsere Aufgabe.

Lieben und geliebt werden, das ist es doch was sich jeder Mensch wünscht?! Das Schöne daran ist, dass es so viele verschiedene Arten von Liebe gibt. Liebe und geliebt werden beschränkt sich für mich ja nicht nur auf eine Partnerschaft. Es gibt die unterschiedlichsten Formen der Liebe zwischen Menschen, zwischen Mensch und Tier, und es kann auch die Liebe zu einer Sache geben, zum Beispiel meine Liebe zu meinem Beruf. Ich wage zu behaupten, dass die nachhaltigen, großen Erfolge des Lebens das unendliche große Potential der Liebe im Ursprung haben. Liebe ist für mich nicht nur die stärkste Energie sondern auch die größte Heilkraft. Die Liebe kann in meinen Augen Wunder vollbringen oder wie erklärt Mann/Frau es sich sonst dass zB eine Mutter ein Auto heben kann um ihr darunter liegendes Kind zu retten? Liebe ist nicht nur etwas was Mann/Frau bei ihnen bekannten Personen spüren kann. Manchmal gibt es auch eine Begegnung zweier Seelen die nur kurz ist, aber dafür ist die LIebe umso stärker zu spüren. Für mich ist grundsätzlich jede Begegnung eine liebende, wenn Menschen sich mit offenem Herzen treffen.

90% aller Songs auf dieser Welt drehen sich um die Liebe. Liebe ist der stärkste Motor der uns Menschen antreibt. Viele Menschen mögen es vielleicht nicht wissen oder sich auch nicht eingestehen, aber sie tun ganz viele Dinge in ihrem Leben aus Liebe. Söhne, die zum Beispiel versuchen ihr ganzes Leben lang ihre Väter zu beeindrucken. Warum machen sie das? Na weil sie geliebt werden wollen.  Wir Menschen haben versucht die Liebe in hunderttausend Worte zu packen, sie einzufangen und unseren Vorstellungen unterzuordnen und dadurch scheint alles sehr kompliziert geworden zu sein. Aber in Wahrheit ist es ganz einfach. Alles kommt aus der Liebe. Liebe ist nicht eine Übereinstimmung von Interessen, oder eine Abgleichung der Vorlieben. Wenn zwei liebende Herzen aufeinander treffen, dann spielt das alles überhaupt keine Rolle. Dann ist Liebe einfach, ganz leicht und frei und unendlich schön und rein und pur…ganz egal was im Außen ist oder nicht ist. Mensch kann die Liebe niemals zerstören, sie kann aus den Herzen der Menschen vertrieben werden, aber niemals zerstört.
Wir Menschen leben die Liebe täglich in Partnerschaften, in der Familie, bei den Kindern, im Job oder unter Freunden. Oft ist sie einfach nur etwas verdeckt oder verschleiert von den täglichen Dingen und Gewohnheiten die uns einzunehmen scheinen. Seid mutig und lüftet eure Schleier, spürt die Liebe in euch, nehmt die verschiedenen Facetten wahr und lasst die Liebe fließen und fließen und fließen und fließen…

 
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Geschrieben von - März 6, 2012 in Uncategorized

 

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Plastik Fantastik

Heute möchte ich mal über ein ganz anderes Thema schreiben. Wir sind eine fünfköpfige Familie, sprich zwei Erwachsene und drei Kinder und bei uns wird täglich frisch gekocht. Dementsprechend produzieren wir auch unglaublich viel Müll. Nachdem es in den letzten Wochen so den Anschein hatte, dass in unserem Haushaltsmüll immer mehr und mehr Plastik ist, haben wir einen Entschluss gefasst. Wir machten den Kindern den Vorschlag mal über einen längeren Zeitraum keine Sachen in Plastikverpackungen einzukaufen. Die Kinder waren sofort begeistert und begannen nachzudenken was alles in Plastik eingepackt ist ? Jeder von uns zählte auf was er so alles gerne isst. Gemüse, Obst, Joghurt, Käse, Milch, Brot, Chips, Nudeln, Reis, Salat, Süßes… Für Obst und Gemüse haben zum Beispiel haben wir gleich eine Lösung gefunden. Da wir dies immer am Markt einkaufen, beschlossen wir von nun an einen Einkaufskorb mitzubringen damit das Gemüse vor Ort nicht wieder in einzelne Plastiksäcke gepackt werden muss. Die Kinder hatten viele Ideen, wie zB die Jause in Papiersäcken einzupacken oder eine Dose für die Jause zu kaufen usw. Bei näherer Überlegung mussten wir dann feststellen, dass auch eine Jausenbox aus Plastik ist und wir uns auf die Suche nach einer Alubox machen müssen. Nach vielen euphorischen Ideen Aller sind wir dann gemeinsam am nächsten Tag einkaufen gegangen.

Wie immer brauchten wir ein paar alltägliche Dinge wie Brot, Milch, Joghurt usw… was Familie halt so alles benötigt. Schon am Eingang des Geschäftes kam uns nur Plastik entgegen. Brot in Plastik, Weckerl in Plastik, Kekse in Plastik, Toastbrot in Plastik. Dazwischen kamen Marmeladegläser und dann gings wieder weiter. Sämtliche Süßigkeiten in Plastik, sämtliche Toilettartikel in Plastik, Cornflakes zwar außen in Karton aber innen wieder in Plastik. Die Kids wurden von Minute zu Minute stiller und die Euphorie schien verschwunden zu sein. Unsere Älteste sagte:” wir werden verhungern, da ist ja alles in Plastik.”
WäHrend wir die Reihe weiter entlang gingen, kamen die ersten kleinen Lichtblicke – Balsamico und Öl in Flaschen, getrocknete Tomaten im Glas, die Hoffnung stieg also wieder. Wir entdeckten sogar Basmatireis im Karton ohne Plastik. Mit ca. 4 Artikeln im Einkaufskorb machten wir uns weiter auf die Suche. Vorbei an all den Angeboten die kein Mensch braucht, die aber immer wieder eine gewisse Anziehung haben und irgendwie zum Durchstöbern einladen. Am Ende liegt dann, obwohl gar nicht auf der Einkaufsliste, der 25igste Kerzenständer oder ein Osterhase der nur allzugut neben die Haustür passt im Einklaufswagen und keiner weiß so ganz genau wie er überhaupt dahin gelangte ;-) Gehts euch auch manchmal so?

Hui, jetzt wäre ich fast vom Thema abgekommen und da hätte sich um ein Haar ein Neues eingeschlichen ;-)
Also gingen wir weiter die Reihen entlang, und siehe da, Mehl, Zucker und Salz gibt es auch im Karton oder Papier. Aber, da es Salz nur jodiert gab, wurde es auch nicht gekauft. Eier gibt es “noch” im Karton, die nahmen wir auch. Dann kamen wir zu unserer Lieblingsreihe wo sich Joghurt, Käse etc befinden. Hoffungsvoll stürzten sich die Kinder auf ihre heißgeliebten Joghurts, aber dann blieben sie abrupt stehen. In diesem Geschäft gab es kein einziges Joghurt im Glas, keinen einzigen Käse, egal ob Mozarella, Gouda oder Parmesan, welcher nicht in Plastik gepackt war. Die ganze Kühlabteilung ist eine einzige Plastikwelt. Ob Smoothies, ausgepresster Orangensaft, Joghurtdrinks, Joghurts, wie bereits erwähnt Käse, Sauerrahm, Schlagobers, Mozarellabällchen, alles ist in Plastikbechern. Die Kids standen wie angewurzelt da und alle fanden die Idee mit dem Plastikverzicht plötzlich nicht mehr ganz so cool. Noah sagte: “mahh das ist ja doof, was essen wir heute, da können wir ja nix kaufen?”
Einzig allein die Milch blieb übrig, obwohl die eigentlich auch nicht “sauber” war, da der Verschluß auch aus Plastik ist. Sämtliches Klopapier, Küchenrollen, Katzenfutter etc ist in Plastik verpackt. Mit insgesamt fünf Artikel standen wir an der Kasse. So einen günstigen Einkauf hatten wir schon lange nicht mehr ;-) Nachdem die Kids sehr, naja wie solch ich sagen, betrübt waren und sie sich am verhungern sahen, beschlossen wir in ein weiteres Geschäft zu fahren. Dort angekommen bot sich am Eingang das gleiche Bild. Brot in Plastik, Gebäck in Plastik, aber es gab zumindest die Möglichkeit sich ein solches auch in Papier packen zu lassen. Was wir auch taten. Danach gings zum Käse und auch der war, wie erwartet, in feines Plastik gehüllt. Doch auch hier bestand die Möglichkeit sich Käse frisch herunterschneiden zu lassen und in Papier einpacken zu lassen, natürlich ohne das typische Plastiksackerl drüber. Die Verkäuferin befand das für ziemlich eigenartig, schüttelte kurz den Kopf, dachte sich sichtlich ihren Teil, aber übergab uns schließlich Käse im Papier. Ich möchte hier nur kurz anmerken, dass lediglich 3 verschiedene Käsesorten zum frisch herunterschneiden zur Verfügung standen. Alles andere war, wie uns die “nette” Verkäuferin mitteilte, in Plastik gehüllt und “frisch” abgeschnitten. Als wir zur Kühlreihe kamen, begann wieder etwas Licht in den Augen der Kinder zu leuchten. Sie fanden tatsächlich ein Joghurt im Glas, welches auch noch ihren Geschmack traf. 4 verschiedene Sorten gab´s von dieser Firma zur Auswahl. Beim Rest der Abteilung bot sich uns bereits gewohntes Bild – Plastik Fantastik. Auch in diesem Regal war kein Käse ohne Plastik zu finden und so schlenderten wir weiter. Nudeln gab es von einer einzigen Firma im Karton und die nahmen wir dann auch. Polpa gab es auch in Flaschen, und sogar Mineralwasser fanden wir nach längerem Suchen in Flaschen. Nachdem wir nun einige Sachen im Einkaufswagen hatten, versuchten wir unser Glück noch bei den Reinigungsmitteln. Wir fanden kein einziges Reinigungs- oder Spümittel in einer Glasflasche und auch kein plastikfreier Weichspüler war zu finden. Aber ich entdeckte dabei etwas anderes sehr tolles. Es gibt eine Pflanzenblüte welche seit Jahrhunderten in Indien zum Wäschewaschen verwendet wird. Diese Böüten waren in einem Stoffsack und ich dachte mir:”das nehme ich mit, das probiere ich aus.” Die Kids versuchten vergeblich noch Chips in einer Papiertüte zu finden und so gingen wir um einige Erfahrungen reicher zur Kasse. Alles in allem muss ich sagen, dass ich mir  Plastik-freies Einkaufen etwas leichter vorgestellt hätte. In Wahrheit ist es eine ziemliche Herausforderung und auch ein großer Aufwand da Mann/Frau wirklich in einige verschiedene Geschäft gehen darf, um das Gewünschte ohne Plastikverpackung zu finden. Wir haben uns dann auf ein paar Kompromisse geeinigt um uns für die nächste Zeit das “Überleben” zu sichern :-)

Wir akzeptieren ein Minimum an Plastik, wie zum Beispiel bei Milch oder Mineralwasser, da wie bereits erwähnt die Stöpsel aus Plastik sind. Bei den Hygieneartikeln sind wir auf Weleda umgestiegen, das es dort noch einiges in Glasflaschen gibt aber auch hier dürfen wir Kompromisse eingehen, denn der Verschluß der Zahnpaste zB ist auch aus Plastik.
Was für uns schön ist, ist dass diese Diskussion oder dieses Expermiment ein anderes Konsumbewusstsein in uns und unseren Kindern geschaffen hat. Mal sehen wohin uns das führt. Ich werde weiter berichten und euch auf dem Laufenden halten… :-)

 
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Geschrieben von - März 5, 2012 in Uncategorized

 

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Wer glaubt an den Sonnenaufgang?

Nachdem diese Woche eine unglaublich anstrengende und sehr prüfende für mich war, möchte ich heute gerne etwas zum Thema Urvertrauen schreiben. Was bedeutet Urvertrauen, was heißt das für mich?

Ich bin der Überzeugung dass wir als Babies, wenn wir das Licht der Welt erblicken, nicht nur mit einem “Lebensplan” ausgestattet sind, sondern auch mit einem sogenannten Urvertrauen. Wieso glaube ich das?
Wenn man Babies beobachtet und sich in sie reinspürt, dann sind sie sich ganz sicher, dass wenn sie zB.  schreien  jemand kommt und sie beruhigt, ihnen etwas zu essen gibt, sie badet oder mit ihnen kuschelt usw. Babies haben nicht den geringsten Zweifel. Nicht wahr?
Sie kommen auf die Welt, sind völlig von ihrer Umwelt abhänging, können nichts selbst tun aber zweifeln nicht im Geringsten daran, dass es ihnen an irgendetwas fehlen wird. Im Laufe der Kindheit verlieren viele Kinder dieses Urvertrauen wieder.
Warum? Wieso wird vielen Kindern so etwas wichtiges genommen oder umerzogen oder ausgeredet …?
Naja, es passt einfach nicht in das Bild unserer Gesellschaft, in dem weder Gott noch Spiritualität noch “anders zu sein” mehr einen Platz hat. Mensch neigt dazu einfach alles unter Kontrolle haben zu wollen und deshalb passt das Thema Urvertrauen überhaupt nicht dazu. Denn wie das Wort Urvertrauen bereits verrät, geht es um Vertrauen im Innen egal wie es im Außen aussieht. Kontrolle hat da überhaupt keinen Platz.
Jetzt mal ganz ehrlich, wieviele von euch waren noch nie in einer Situation in der ihr aktiv schon alles für einen guten oder gewünschten Ausgang gemacht habt und trotzdem war diese Situation noch nicht zu Ende?
Das ist der Punkt in dem bei mir das Urvertrauen einsetzt. Es spürt sich für mich so an, als würde eine ganz starke Energie in mir sein die mich und meinen ganzen Körper erfüllt und ruhig werden läßt, so ruhig, dass ich das Gefühl habe innerlich ganz weit zu sein. Ich fühle mich geführt und geleitet und meine Gedanken kommen ganz zur Ruhe und werden ganz still. Es spürt sich so an, als würde mein ganzer Körper endlich aus dem vollen Schöpfen können, ein wunderschönes, herrliches großes Gefühl. Es lässt mich auch mit jeder Faser meines Seins wissen, das Alles immer zu meinem Besten ausgeht. Urvertrauen heißt nicht, das jede Situation wie gewünscht ausgeht, es bedeutet, dass jede Situation für mich und meine “Entwickelung” das Beste ist und sie zu diesem Zeitpunkt zu einem bestimmten Zweck in mein Leben getreten ist. Manchmal erkenne ich den “Zweck” oder die Botschaft oder die Lernerfahrung sofort, manchmal auch erst später;-) Menschen denen das Urvertrauen abhanden gekommen ist, schweben wie ein Blatt im Wind ohne je zu wissen warum und weshalb, es findet wenig bis keine Weiterentwicklung statt. Menschen haben nur Urvertrauen bei den Dingen die sie sehen können oder bei den Dingen die sie als gegeben hinnehmen, wie zum Beispiel den Sonnenaufgang, die Luft zum Atmen, Ebbe und Flut usw. Und  obwohl sie all diese Dinge nicht beeinflussen können, haben sie das Urvertrauen das die Luft zum Atmen jeden Tag vorhanden ist oder die Sonne täglich aufgeht usw. Ist es nicht eigenartig dass Mensch bei solchen Dingen ein Urvertrauen hat nur bei sich selbst nicht? Habt ihr euch das schon mal überlegt?

In meiner Situation oder besser gesagt Situationen diese Woche hatte mein Urvertrauen noch eine andere Funktion. Es ließ mich, obwohl ein enormer Druck von außen herrschte, einen kühlen Kopf bewahren. Ich sagte mir, “ich weiß das alles gut ausgeht aber was kann ich jetzt aktiv dafür tun?” Durch mein Urvertrauen war es mir möglich mein volles Potential abzurufen, ganz bei mir zu bleiben und innerlich und äußerlich ganz ruhig zu sein. Auch wenn mein Verstand noch keine Lösung im Außen erkennen konnte, so spürte ich im Inneren ganz und gar mein Urvertrauen und ließ mich leiten. Es geleitete mich sozusagen durch die Situation und am Ende war es genauso wie ich es ohnehin schon wusste und spürte – Alles ging gut aus denn ansonsten könnte ich euch jetzt ja nicht davon berichten :-)

 
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Geschrieben von - März 2, 2012 in Uncategorized

 

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Das Ende der Spannung

Heute möchte ich etwas zum Thema Entspannung schreiben.
Ent – Spannung, oder das Ende der Spannung, wie ich zu sagen pflege, ist in meinen Coachings ein ganz wichtiger Bestandteil.
Ich erlebe immer wieder wenn Menschen zu mir kommen, dass sogar eine ein bis zwei Minütige Entspannung eine unglaubliche Herausforderung für sie ist.
Ent-Spannung oder entspannt sein, ist für mich ein Gefühl bei dem ich im ganzen Körper eine Art Loslassen spüre. Wenn ich beginne mich zu entspannen, dann lockert sich meine Gesichtsmuskulatur, mein ganzer Oberkörper entspannt sich und oft bemerke ich erst dann, wie angespannt ich den ganzen Tag über war. Ich spüre mit jedem Atemzug wie sich alles in meinem Körper löst und ganz ruhig wird. Meine Gedanken kommen immer mehr und mehr zur Ruhe und es wird ganz still in mir. So fühlt sich für mich entspannt sein an.
Mit meinen Kunden mache ich fast jede Stunde eine Entspannungsreise und sie lieben es ;-)

Wenn auch ihr in den Genuss einer solchen kommt möchtet, dann schenke ich Euch jetzt von Herzen ein paar Minuten Ruhe…

                                                     

Ich hoffe es hat Euch gefallen, Euer Körper und Euer Geist werden es Euch danken;)
Wer Lust auf mehr bekommen hat der kann gerne eine CD von und mit mir mit vielen verschiedenen Entspannungsreisen unter info@kristinnovljan.net bestellen. Der Preis für diese einzigartige tolle CD beträgt €15;)
Freue mich schon auf Eure Erfahrungsberichte,Kommentare und Anregungen…Gerne dürf Ihr meinen Blog hier natürlich all Euren Freunden, Bekannten und Unbekannten ans Herz legen…Wir lesen uns;)

 
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Geschrieben von - März 1, 2012 in Uncategorized

 

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Die Angst – Der größte “Verhinderer”

Heute bin ich durch ein Gespräch mit meinem lieben “Freund” Helmut auf das Thema Angst gekommen. Wie ich aus meiner beruflichen aber auch privaten Erfahrung sagen kann, ist Angst der größte “Verhinderer” auf den verschiedensten Ebenen. Angst ist für mich ein ganz negativ besetztes Wort und deswegen habe ich es auch völlig aus meinem Wortschatz gestrichen. Wenn es bei mir in einem Gespräch um ein solches Gefühl geht, denn Angst ist ja nur ein Gefühl und keine Tatsache, dann versuche ich es mit anderen Worten wie z.B. Herausforderung, Prüfung oder “ungutes Gefühl” zu umschreiben. Für mich gibt es beim Thema Angst mehrere wichtige Unterscheidungen. Das eine ist die Angst die wir in unserem Verstand mit unseren Gedanken machen, indem wir daran denken was wohl passieren könnte, was jemand in einem GEspräch zu uns sagen könnte, wie derjenige reagieren könnte, wie schlimm das ausgehen könnte usw.  Wir stellen uns sozusagen das “worst- case Szenario” bereits vor. Und jetzt mal ganz ehrlich, wann gehen solche Situationen so schlimm aus wie wir sie uns vorstellen? Wann ist unser Gegenüber wirklich so furchtbar wie wir gedacht haben oder droht uns mit all den Worten die wir uns ja bereits in allen Facetten vorgestellt haben? Jeder darf hier ganz für sich eine ehrliche Antwort  finden ;-)

Das andere ist die Angst bei der wir gar nicht mehr nachdenken wieso wir Angst haben oder uns fürchten, sondern die Angst einfach als gegeben hinnehmen. Das heißt zB. jemand tut etwas nicht, weil schon immer alle gesagt haben, das das gefährlich sein könnte. Es ist sozusagen eine übernommene Angst, meist wird diese anerzogen und deshalb wird das später gar nicht mehr neu überdacht.

Dann gibt es für mich eine wichtige “Angst” aber die nenne ich für mich nicht Angst sondern Instinkt. Ich bin der Meinung, dass wir ursprünglich mit einem tollen Überlebensinstinkt ausgestattet wurden, die Angst kam erst später. Der Überlebensinstinkt sichert, wie ja auch der Name bereits sagt, unser Überleben. Das heißt unser Instinkt warnt und schützt uns vor gefährlichen Situationen, lässt uns richtig reagieren…Nachdem wir heute ja nicht mehr in der Wildnis leben und die Möglichkeit eines Wildtierangriffes gegen Null ist, gibt es wenige Situationen im Leben wo wir diesen “brauchen”.

Angst ist für mich immer lähmend. Es ist dieser Zustand in dem durch große Angst und Furcht dann noch die Verzweiflung hinzukommt die einem dann ganz und gar die Tränen in die Augen treiben lässt, Angst zu haben heisst nicht mehr im Fluß zu sein. Angst zu spüren oder in Angst zu sein heißt immer, keine Wahlmöglichkeit mehr zu haben, nicht mehr auf die eigenen Ressourcen zugreifen zu können, ganz und gar im Stillstand zu sein. Angst macht eng, Mann/Frau ist eingesperrt, ganz und gar gefangen in der Emotion. Wer ständig in Angst lebt, für den ist keine Weiterentwicklung möglich, kein Fortschritt, kein Weitergehen im Leben und natürlich ist auch die eigene Wahrnehmung stark getrübt, Situationen können dann einfach nicht mehr real eingeschätzt werden, weil alles mit dem Angstfilter betrachtet wird. Ich höre immer wieder solche Phrasen wie “Mann/Frau muss froh sein über einen sicheren Arbeitsplatz”, (ob er glücklich macht oder Spass macht spielt dabei nicht die wichtigste Rolle), oder “immer schön angepasst sein”, oder “immer mit dem Strom mitschwimmen” oder “da bin ich auf der sicheren Seite, nur ja nichts verändern”…usw. Das sind Phrasen und Redewendungen die aus der Angst heraus entstehen. Menschen suchen die Sicherheit immer wieder nur im Aussen, sie glauben wenn das Ereignis “X” eintrifft, dann kann ich ruhig und ausgeglichen sein, dann kann ich mich sicher fühlen. Was passiert ist, dass Mensch ständig  gefühlsmäßig davon abhängig ist was im Au?en passiert.

Aber was will Mensch eigentlich wirklich? Was passiert bei Ereignis X ? Ereignis X  ist in Wahrheit das Gefühl nachdem wir uns sehnen, innere Sicherheit oder Ruhe zB. Die meisten Menschen verwechseln Ereignis X mit dem Gefühl welches sie in sich spüren möchten. Die Aufgabe in unserem Leben ist nicht, erst mit dem Ereignis X das gewünschte Gefühl in uns zu spüren, nein, unsere Aufgabe ist es zu lernen, egal was im Außen ist, egal welche Ereignisse X,Y oder Z im Außen sind, diesen Gefühlszustand innerlich trotzdem zu erreichen oder besser gesagt zu erspüren. Erst dann beginnen wir unabhänging und frei zu werden. Der Umkehrschluß daraus ist – lernen wir den gewünschten Gefühlszustand zu erreichen sind wir viel offener und empfänglicher für gewünschtes Ereignis X. Es ist dann wunderschön wenn Ereignis X kommt aber innerlich nicht mehr zwingend notwenig.

Ich möchte dazu ein Beispiel geben. Viele Menschen, egal ob Mann oder Frau, wünschen sich oft nichts sehnlicher als eine schöne, erfüllende, liebevolle Partnerschaft - einen Partner fürs Leben eben. Doch so groß der Wunsch oft ist, noch größer ist meistens die Angst ihn nicht zu finden. Ich höre dann Dinge wie, “schön langsam bin ich zu alt, in meinem Alter findet man nur schwer einen Partner, ich bin zu dick, zu wenig intelligent, Glück passiert nur anderen, ich habe nur Pech mit Partnern, mich will sowieso keiner mehr, was soll jemand an mir attraktiv finden” etc… ich könnte hier unzählige Phrasen aufschreiben die Menschen berichten.

Was stellt sich bei all diesen Phrasen heraus? Was ist hier das Offensichtlichste? Worauf liegt der Augenmerk?

Angst, Angst der große Verhinderer!!!

Welchen Gefühlszustand beschreiben Menschen mit diesen Phrasen? Sie beschreiben ihre Angst auf verschiedensten Ebenen, nicht wertvoll zu sein, Unsicherheit, mangelndes Selbstwertgefühl, keine innnere Sicherheit usw.

Was glaubt ihr, wie sind solche Menschen im Umgang mit dem anderen Geschlecht? Offen, sicher, selbstbewußt, spontan, natürlich, zu sich stehend? Wenn ihr euch mal kurz hineinfühlt dann eher das Gegenteil oder?

Also bevor ich meine Kunden auf die Suche nach ihrem Traumpartner schicke, schicke ich sie zuerst auf die Suche nach dem Traumpartner in ihnen. Wir begeben uns wieder auf eine tolle, spannende und wunderschöne Reise und es ist immer wieder toll und auch für mich erfüllend wenn ich spüre das Mensch all seine Stärken und Schönheiten und Besonderheiten in sich entdeckt hat. Es ist immer wieder unglaublich wie viele tolle Qualitäten Mensch in sich finden kann wenn er möchte und mutig in den Zug des Lebens steigt ;-) Jeder Mensch ist vollkommen und mit einzigartigen wunderschönen Talenten für diese Welt ausgestattet. Es gilt nur sie zu entdecken und sie dann mutig zu leben.
Mauerblümchen entwickeln sich dabei zu wunderschönen Orchideen mit außergewöhnlichen Blüten :-)

Es ist eigentlich egal was wir im Leben erreichen möchten, welches Ziel oder schöner gesagt welchen Wunsch wir haben, die Angst lähmt uns und ist der größte Verhinderer. Erst wenn wir all das Schöne in uns und nicht außerhalb von uns gefunden haben, sind wir wirklich glücklich, frei, sicher, ruhig, ausgeglichen und im Fluss des Lebens…

 
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Geschrieben von - Februar 25, 2012 in Uncategorized

 

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Von der Routine zum Ritual

Nachdem nun noch immer niemand mit einem Thema an mich herangetreten ist oder eine Anregung oder einen Kommentar am Blog geschrieben hat bin ich weiter auf der Suche nach was Mensch wohl so interessieren könnte.

Gestern habe ich unsere Älteste (13) gefragt, was sie meint, worüber ich schreiben sollte. Sie dachte kurz nach und sagte dann, naja ihr würde etwas über Mode gefallen … :-( (

Naja das ist ja nicht so mein Spezialgebiet, nicht das mich Mode nicht interessieren würde aber darüber in meinem Blog zu schreiben … nein das ist nicht so meins…

Also bin ich heute offenen Herzens auf den Markt gegangen und hab mir gedacht dass mir vielleicht dort beim Beobachten ein Thema zufällt. Donnerstags ist Markttag und es war wie immer unglaublich viel los, die Leute mega gestresst, hektisch, ungeduldig und sofort eingeschnappt und böse wenn sie nicht promptest bedient wurden. Den meisten kam nicht mal ein Minilächeln über die Lippen. Gut, das Gerämpel beim Gemüsestand fiel heute aus, aber ansonsten same old, same old.

Ich frage mich dann immer wieder weswegen Mensch überhaupt auf den Markt geht. Für mich hat der Markt, besonders  frühmorgendlich, wenn noch ganz wenig frequentiert, immer irgendwie etwas persönliches, idyllisches, etwas das sich noch nicht den allgemeinen unpersönlichen “Regeln” eines jeden Supermarktes angepasst hat. Er hat eine Atmosphäre und wären nicht die Menschen die dort hektisch einkaufen gehen, dann hätte er durchaus einen tollen, positiven Charme. Ich unterhalte mich gerne mit dem Gemüseverkäufer, tausche gerne ein paar freundliche Worte aus, und ich mag es das eine oder andere über die Herkunft der Waren zu erfahren. Ich findes es schön demjenigen beim Bestellen in die Augen zu schauen, ihm einen schönen Tag zu wünschen und einfach ein paar nette Worte ausgetauscht zu haben und mich mit einem Lächeln auf den Lippen zu  verabschieden. Wie ich immer wieder beobachte, spreche ich da ganz und gar nur für mich.

Aber eigentlich ist es völlig egal ob ich am Markt bin, im Supermarkt, ob ich durch die Stadt gehe oder Menschen auf der Straße einfach nur beobachte.  Ich habe ganz oft das Gefühl dass das Mensch-sein einfach immer mehr verloren geht. Ich weiß nicht wo es hingekommen ist, aber Mann/Frau sieht und spürt es nur in den seltensten Fällen. Wenn ich die Menschen beobachte fällt mir auf, dass alles in ihrem Leben zu einer Gewohnheit geworden ist. Jeder Einkauf, jeder Besuch beim Friseur…viele  Dinge des Lebens machen die Menschen einfach nur aus Gewohnheit. Sie denken in den meisten Fällen gar nicht mehr darüber nach wieso sie das tun, was sie dabei spüren, oder was es ihnen bedeutet. Sie fragen sich nicht wie man Dinge anders machen könnte, lustiger, erfüllender, sie machen die Dinge so weil sie sie schon immer so gemacht haben. Bei vielen ist aus dieser täglichen Gewohnheit bereits eine ”gefährliche” Routine entstanden. Wenn ich an das Wort Routine denke und reinspüre, dann fühlt es sich für mich träge, wenig bis gar nicht kreativ an, und bringt schon gar keine positive Energie oder Lebensfreude oder Leichtigkeit in mir auf.

Dinge oder Jobs, die zur Routine geworden sind, machen für mich überhaupt keinen Spaß, sind fad und langweilig, regen weder zum Nachdenken noch Nachspüren an.  Wenn mir jemand sagt, “ich bin routiniert in meiner Arbeit”, dann heisst das für mich, dass derjenige etwas so oft ganz und gar gleich gemacht hat, dass er es jetzt auch blind machen könnte. Brrrrrrr :-( (((

Auch ich habe täglich Dinge zu tun die immer wieder dieselben sind, das kennt ja jeder von uns. Ich versuche sie einfach immer wieder neu zu “erfinden”. Für einige mag das jetzt vielleicht mühsam klingen, aber das ist es ganz und gar nicht für mich, im Gegenteil.

Jeden Morgen wenn ich aufwache, muss zuerst unser Hund Jagger in den Garten gelassen werden. Jeden einzelnen Morgen machen wir (also Jagger und ich ) ein schönes Ritual daraus. Zuerst streichle ich ihn und versichere ihm dass er der beste Hund aller Zeiten ist, spreche mit ihm und er tänzelt aufgeregt vor mir her. Wenn ich die Haustüre öffne damit er rausgehen kann, schaue ich zum Himmel, nehme mal den Tag wahr, atme bewusst die frische Morgenluft ein, und beobachte mit einem Lächeln wie Hund aufgeregt jeden einzelnen Winkel des Gartens abschnuppert. Mann/Frau könnte sagen “pfffff… allmorgendlich das gleiche”, aber diese allmorgendliche Szene fühlt sich für mich nicht wie eine lästige tägliche Gewohnheit oder Routine an, sondern es ist einfach schön und ich geniesse es jeden einzelnen Tag. Klar bei -20 Grad draussen fällt die Beobachtung etwas kürzer aus :-) aber so mache ich das bei ganz vielen täglichen Dingen. Ich versuche immer wieder Momente und Situationen ganz bewusst wahrzunehmen kurz innezuhalten  und reinzuspüren, mich auch zu fragen, “will ich das noch so oder nicht, fühlt sich das noch gut an?”

Bewusst wahrnehmen, bewusst spüren, meinem Gefühl trauen und folgen, das ist für mich jeden einzelnen Tag eine neue wunderschöne Aufgabe.

PS: Ich weiß eigentlich gar nicht ob Mann/Frau bei einem Blog PS schreiben darf aber ich mach es halt jetzt einfach weil mir  noch etwas eingefallen ist, für all jene die gerne etwas ausprobieren möchten.

Wenn ihr das nächste Mal eurem Partner/Partnerin einen Kuss gebt, dann versucht doch mal ganz und gar zu spüren wie sich die Lippen des Partners anfühlen, ob sie kalt oder warm sind, hart oder weich und geschmeidig, rauh oder trocken…spürt wonach sie schmecken und riechen, spürt dabei was eure Lippen machen, wie sie sich verformen, und dann spürt in euch hinein, was jeder einzelne kleine Kuss in euch und mit euch macht.  Fühlt was in eurem Herzen ist,  und versucht nur für euch Worte für dieses schöne, innige, zweisame Gefühl zu finden.
Macht aus einer Routine ein wunderschönes Ritual…

PSS: Freue mich über Eure Kommentare, Erfahrungsberichte und vieles mehr…;)

Ich habe heute eine Email mit der Frage erhalten wie Mann/Frau da am Besten beginnt?

Dazu möchte ich sagen, dass es am Besten ist in kleinen Schritten zu beginnen. Nehmt euch zuerst mal nur ein Thema vor, welches ihr verändern möchtet. Da könnt ihr aus einer Gewohnheit ein schönes Ritual machen. Zb am Morgen den Cafe/Tee bewuss zu trinken. Meist trinken wir den Cafe ja nur nebenbei und machen uns keine weiteren Gedanken… Fragt euch wie sich die Tasse in euren Händen anfühlt, ob sie kalt oder warm ist, ob die Tasse glatt ist oder ein Muster hat? Wie fühlt sie sich an wenn ihr sie zur Lippe führt? Könnt ihr da den Cafe bereits riechen? Wie fühlt sich der Cafe im Mund an was schmeckt ihr? Wie gehts euch, was spürt ihr, tut er euch gut? Wie fühlt ihr euch heute? Versucht, nur für euch Worte zu finden um die Situation zu beschreiben und versucht, wenn auch nur für einen kleinen Moment, ganz und gar im Geniessen zu sein.

 
2 Kommentare

Geschrieben von - Februar 23, 2012 in Uncategorized

 

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